Interview mit Fallen Utopia

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Seid mir gegrüßt Fallen Utopia!
Schön, dass ihr euch Zeit genommen habt, ein paar Fragen zu beantworten! Starten wir direkt los!
Bei uns gab es bisher ja noch nichts über Fallen Utopia zu lesen, obwohl es euch ja schon seit 2006 gibt! Könntet ihr euch und eure Musik kurz vorstellen?

Hallo und vielen Dank für die Möglichkeit uns vorstellen zu dürfen. Wie du bereits erwähnt hast gibt es uns seit mehr als 5 Jahren. Wir sind: Daniel Haslauer - Gesang, Benjamin Knes - Gitarre, Lukas Wald - Gitarre, Christopher Raunigg - Bass und Dominic Raunigg - Schlagzeug. Wir verstehen uns seit unserer Gründung auf Metal der härteren Gangart in verschieden Fassetten.

Was bedeutet es für euch Musik zu machen? Seid ihr eine kleine Bandfamilie, oder beschränkt sich euer gemeinsames Schaffen einzig und allein auf Fallen Utopia?

Musik zu machen ist für uns der Ausweg aus dem meist
oft grauen Alltag. Ganz einfach gesagt: Ohne Musik wäre unser Leben ziemlich fad.
Wir sehen uns als kleine Bandfamilie in der sich jeder mit jedem innerhalb und auch außerhalb des Proberaums sehr gut versteht und man über alles reden kann. Unsere Band baut auf Freundschaft auf, sie wurde aus Freundschaft heraus gegründet und ohne Freundschaft würde es Fallen Utopia nicht geben. Besetzungswechsel waren bei uns noch nie ein Thema, wir wissen alle, dass es die Band nur so geben kann wie sie gegründet wurde. Das schweißt zusammen.

Eure Kompositionen bewegen sich ja stark zwischen Black und Death Metal, gibt es da ein fixes Konzept, nachdem ihr eure Lieder komponiert, oder schreibt ihr direkt drauf los?

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Wir würden sogar noch einen Schritt weitergehen und behaupten, dass es auch leicht möglich wäre uns anderen Stilrichtungen zuzuordnen. Ein wirkliches Konzept gibt es bei uns nicht, was unter anderem durch die unterschiedlichen Einflüsse und Geschmäcker bzw. unserer Vorlieben erklärt werden kann. Wir sehen das jedoch nicht als Nachteil, sondern eher als Möglichkeit, unsere Lieder abwechslungsreich und spannend zu halten. Außerdem sind unserer Meinung nach Unterteilungen in ein Genre natürlich eine Notwendigkeit aber kein Muss.
Bei der Entstehung unserer Lieder können wir uns alle Einbringen und es schreibt auch niemand allein ein ganzes Stück. Meist kommen unsere Gitarristen mit Ideen in den Proberaum die dann weiterverfolgt werden. Natürlich hat jeder bandintern auch seine speziellen Aufgaben, wir ergänzen uns jedoch in allen Dingen sehr gut.

Ihr habt ja schon viele „größere“ Bands supportet, gibt’s da irgendwas zu erzählen?

Mit einer etablierten Band zu spielen ist immer großartig. Das Publikum ist meist breit gefächert und die Stimmung ist ausgezeichnet. Als junge Band steht man auch immer etwas am Prüfstein, da die Leute kritischer zuhören. Man kann jedoch sagen, dass wir bei jedem Konzert, egal ob es sich um ein kleines Undergroundkonzert in irgendeiner versifften Kneipe oder um einen Support von einer „größeren“ Band handelt, Erfahrungen für die Zukunft mitnehmen. Zu den absoluten Highlights zählen aber sicher das Eine in Teich Festival und das Rock the Lake Festival. Man ist einfach stolz mit so vielen, so guten Musikern und Freunden gemeinsam auf einer Bühne stehen zu dürfen.
Mit einer tollen Story von „Berühmtheiten“ können wir leider nicht dienen, es ist jedoch anzumerken, dass die einen oder anderen Mitglieder international erfolgreicher Bands der ein oder anderen Partynacht nicht abgeneigt sind.


Gibt es Bands, von denen ihr behaupten würdet, sie hätten euch maßgeblich beeinflusst?

Pfuh, da gab es viele, aber wir denken, dass es vor allem die Bands waren deren Songs wir am Anfang gecovert haben, wie Behemoth, Arch Enemy, Moonspell oder Amon Amarth.



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Was hört ihr eigentlich Privat? Irgendwelche Geheimtipps?

Wir sind alle enorm vielseitig was Musikgeschmack angeht. Man muss sich mal vorstellen, dass unser Schlagzeuger leidenschaftlicher Drum’n’base-DJ ist, sich sonst aber dem Black Metal verschrieben hat. Engstirnigkeit ist bei uns fehl am Platz. Aber natürlich wird die gute alte Headbangmukke allem anderen vorgezogen. Death, Black oder Thrash Metal kann man nicht abschwören.
Für Geheimtipps muss man nur mal die kärntner Szene durchschmökern, das zahlt sich aus.


Was sagt ihr persönlich, zur Metal Szene in eurem Bundesland?

Gerade dadurch, dass wir zu 60% ausgewandert sind und auch andere Szenen außer jene in Kärnten kennenlernen durften, können wir behaupten, dass sie von der Qualität der Veranstaltungen und Bands eigentlich sehr gut dasteht.
Es gibt hier in Kärnten einige kleine und teilweise auch noch unbekanntere Bands die wirklich viel drauf haben. Genau aus diesem Grund sind solche Festivals wie das Eine in Teich Open Air und Vereine wie der Rockverein Liebenfels sehr wichtig, um diese Bands raus aus dem Proberaum und rauf auf eine Bühne zu holen.
Konzerttechnisch hat sich in Kärnten wirklich viel getan.  Die Veranstalter bieten kleinen Bands die Möglichkeit mit „Kalibern“ wie Ill Nino, Devildriver oder Sepultura auf einer Bühne zu stehen um auf sich aufmerksam zu machen. Vor einigen Jahren war das noch undenkbar.

Was sind eure Pläne für die Zukunft? Ich hoffe doch noch mehr von euch zu hören =)

Wir werden nicht lange auf uns warten lassen. Seit der Großteil der Band in halb Österreich studiert, sind wir leider etwas faul geworden, was sich jetzt aber sehr schnell ändern wird. Cursed Records aus Villach hat sich unsrer angenommen und unter diesen Fittichen wollen wir heuer noch eine neue Scheibe aufnehmen. Du erfährst den Titel als Erster: Sie wird „Nothing’s made for eternity“ heißen.
Es sind auch einige Konzerte in ganz Österreich in Planung und nächstes Jahr werden wir sicher auf einigen Open Airs für anständigen Krawall sorgen.

Danke, dass ich euch mit Fragen löchern durfte, die letzten Worte würde ich gerne euch überlassen!"

Vielen Dank für das Interview, es war uns eine Freude und viel Glück mit Eurer großartigen Plattform.
der FUTrupp

PS: Und schaut mal rein:
http://www.myspace.com/fallenutopia06
http://de-de.facebook.com/pages/Fallen-Utopia/274761462318


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