Confessions of Pain & Camp Chaos live im Pub'st
| Konzertberichte |

Wind und Wetter versagten mir leider die rechtzeitige Ankunft im Pub’st mitten in Wr. Neustadt, sodass ich um eine halbe Stunde zu spät ankam.
Als ich in das kleine Lokal eintrat, war das Konzert bereits voll im Gange, die Metalheads waren schon fleissig am bangen. C.O.P. heizte der Menge schon gewaltig ein. Ich drängte mich mühevoll zwischen der Menge hindurch, um mir das Geschehen von weiter hinten anzusehen. C.O.P. hatte die vordere Menge unter Kontrolle und ich hab’s nicht für möglich gehalten, als Christian – der für die Vocals zuständige von C.O.P. zu einer Wall of Death aufrief. Trotz des engen Raumes vor der Stage, ließen sich ein paar der Besucher den Spaß nicht nehmen und gleich nach dem Intro der darauffolgenden Nummer, stürzten sich einige wenige aufeinander. Eine echt geile Vorstellung der Death-Trash-Metalcore Band aus Warth.
Aufbauarbeiten für die nächste Band waren im Gange und ich begann mich ein bisschen umzusehen. Viele bekannte Gesichter, unter anderem auch die Jungs von ,,Death Mentality‘‘, die sich dieses kleine aber feine Konzert nicht entgehen ließen. Ganz hinten fand ich eine kleine Merchandise-Ecke, wo traditionell Shirts und CD’s zu kaufen waren. An der Bar waren die Leute auch fleissig am Trinken, Tischfußball wurde gespielt, die Stimmung war wirklich gut.
,,Darf ich die Leute hinter der Bar bitten die Mucke abzudreh’n?‘‘ – So eröffnete der charismatische Sänger von Camp Chaos, Patrick den zweiten und letzten Act des Abends. Die Melodic-Death-Core Band füllte das Pub’st mit einer mächtigen Nummer nach der anderen. Die Leute hatten sich inzwischen etwas ausgedünnt, es hat aber nicht lang gedauert, bis sich die Menge wieder in Richtung Stage bewegte. Anfangs waren die Leute etwas Schüchtern, aber nach den ersten paar Songs, verloren auch die letzten vorne, ihre Hemmungen und ließen die Haare fliegen.
Fazit: Man braucht keine übergrosse Halle um ein geiles Konzert zustande zu bringen. Der Sound war in Ordnung, die Bands hatten’s voll drauf, die Stimmung war gut. Der Vorteil, dass man seine Getränke in einem Glas bekommt, statt in einem Plastikbecher finde ich auch erwähnenswert. Solche kleinen Events sind für mich einfach die Schmückstücke in unserer Metalszene.
