Benighted, Inhumate & Guests - Bericht

Konzertberichte

 

Showflyer

Am 11.11 spielten Benighted gemeinsam mit Inhumate, Morthem, Innards Infection und Locracy im Viper Room Wien.

Zum Glück ist der Weg von der U-Bahn zum Viper Room nicht weit. Für mich ist es das erste Konzert im Viper Room. Schon neugierig wie die Location wohl aussehen mag gehe ich die Stufen hinunter. Der Empfang ist wirklich nett und auch von innen sieht der Viper Room wirklich gut aus. Mit einem Bier in der Hand kann der Abend beginnen.

Den Beginn machte die Band Locracy als Ersatz für Coronary. Obwohl eher wenig los war und auch die Stimmung dementsprechend ruhig blieb, heizten die Jungs ordentlich ein. Mit ihrem leicht melodischen Death Metal konnten sie auf jeden Fall überzeugen. Das einzige Manko war die wohl etwas zu laut gestellte Base Drum. Aber auch dies konnte den Gesamteindruck nicht zerstören.

Nach einer kurzen Pause standen dann Innards Infection auf der Bühne. Schon langsam fanden sich mehr Leute in der Menge ein und auch die Stimmung wurde hörbar besser. Die Band spielte eine super Show und interagierte gut mit dem Publikum. Auch das Waking The Cadaver Cover "Bloodsplattered Satisfaction" wurde von ihnen mustergültig umgesetzt. Im Großen und Ganzen eine Band mit sehr viel Potenzial.

Bei Morthem ging es dann richtig los. Es waren genug Leute und eine perfekte Stimmung, und so begannen sich erste Moshpits zu entwickeln. Ein treibendes Schlagzeug, harte Riffs und tiefe Growls waren die perfekte Grundlage zum Headbangen. Nach einer guten dreiviertel Stunde machten Morthem dann den Platz frei für die nächste Band des Abends.

Und dann kamen sie auch. Die Band Inhumate rund um Frontsänger Christophe. Schon im ersten Lied als Christophe begann sich mit dem Mikrofon auf den Kopf zu schlagen war klar, das wird ein vernichtendes Konzert. Von Anfang an gab die Band Vollgas. Der hyperaktive Sänger tänzelte unentwegt auf der Bühne herum. Auch die restliche Band hatte sichtlich Spaß bei der Sache und gaben ihr bestes. Der Moshpit wurde immer größer und größer, und so sich ließ auch Christophe die Chance nicht entgehen und prügelte sich während er sang durch den Moshpit hindurch. Nach einer Wall of Death und dem Stage Diving des Gitarristen verließen Inhumate (Christophe hatte bereits eine Platzwunde am Kopf) nach einer atemberaubenden Show die Bühne.

Die Stimmung war am Höhepunkt und so betraten endlich Benighted die Bühne. Gleich zu Beginn fetzten sie mit dem Fritzl Song richtig los. Sofort bildete sich passend zum Lied „Let the blood spill between my broken teeth“ ein neuer Pit. Darauf folgte eines meiner ersten von Benighted gehörten Lieder, Nemesis. Benighted gaben wirklich alles um die Stimmung aufrecht zu erhalten. Und das gelang ihnen absolut. Neben recht vielen Liedern von ihrem neuesten Album Asylum Cave (u.a. Fritzl, Let the, Hostile, Prey, Lethal Merycism) fanden sich auch ältere Stücke wie „Saw it All“, "Grind Wit" oder „Forsaken“. Die perfekte Mischung zwischen neuem und altem machten das Konzert wirklich genial. Zum Abschluss spielten sie noch meinen Favoriten „Slut“ und das Titelstück „Asylum Cave“. Benighted machten ihre Sache wirklich gut und spielten ein super Konzert.

Alles in allem war es ein echt genialer Abend und ich würde mir jede der Bands auf jeden Fall wieder anschauen. Für Fans von Benighted bietet sich diese Chance am 5. Dezember. Geimeinsam mit Necrophobic und Nervecell machen sie das Escape unsicher.


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