Celtachor - In the Halls of our ancient Fathers

CD Reviews

Trackliste:

1. Nemed's Wake
2. Rise of Lugh
3. In the Halls of Nuada
4. A Warning to Balor
5. Riders of the Fomor
6. The Son's of Tuireann and the Blood Fine



Album: In the Halls of our ancient Fathers
Label: None
Herkunft: Irland

www.myspace.com/celtachor


Celtachor ist eine irische Folk/Doom Metal Band die 2007 gegründet wurde. Ihre Lyrics handeln von den irischen Sagen. 2010 kam ihre erste EP „In the Halls of our ancient Fathers” heraus und verbindet Folk, Black und Doom Metal zu richtiger epischer Musik. Auch benutzen sie neben den typischen Instrumenten auch die irische Flöte.

Das Intro „Nemed’s Wake“ ist sehr ruhig, epische Fantasy Klänge strömen einen entgegen wenn man voll aufdreht, da die Aufnahme sehr leise ist. Weiter geht’s mit dem zweiten Song „Rise of Lugh“. Meiner Meinung nach ist das der beste Track der Scheibe und hat auf jeden Fall Potenzial. Raue Black Metal Screams gemischt mit den typischen langen, langsamen Doom Metal Riffs ertönen. Nach einigen Sekunden setzt die irische Flöte ein und verleit dem Song seine Epic. Mit 5:52 Minuten eine beachtliche Länge.

Der nächste Track der EP heißt „In the Hall’s of Nuada“. Zu Beginn erklingt eine wundervolle Melodie der irischen Flöte. Und schon nach einer halben Minute ertönen die rauen Gitarren und das Gekreische des Sängers Stíofán. Der Track wird auch sehr langsam gespielt wie es im Doom Metal üblich ist. Die Melodien erinnern teilweise an Skyforger, welche auch zu ihren Einflüssen zählen.

Die Kriegstrommeln erklingen und schon startet der nächste Song „A Warning to Balor“. Diesmal etwas schneller und rhythmischer gespielt und man muss sofort headbangen. Das Schlagzeug passend zu den schnellen Riffs und kurzen Melodien ergeben eine wunderbare Mischung und hebt diesen Song von den Anderen hervor. Bei „Rider’s of the Fomor“ kehren Celtachor zu den üblichen Doom Metal Riffs zurück und auch hier kann man wieder die bezaubernde irische Flöte hören.

„The Son’s of Tuireann and the Blood Fine“ heißt ihr Abschlusstrack. Zu Beginn erinnert der Song ein wenig an die Melodien von Braveheart, dann verstummt die Flöte und harte Gitarrenklänge setzen ein. Mit über sechs Minuten ist das das längste Lied der Scheibe und ein wahrlich krönender Abschluss.

Fazit: Celtachor haben mit ihrer Debüt-EP ein wunderbares Werk geschaffen, das Black, Folk und Doom Metal zu richtig geilen Liedern vermischt. Der Einsatz der irischen Flöte gefiel mir persönlich am besten, sie stört überhaupt nicht wie bei vielen anderen Bands schon und bringt richtig Mittelalterliche Stimmung ins Konzept. Fans von Skyforger und Co werden auf jeden Fall Gefallen an der irischen Band finden.

 

9/10


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