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The Sorrow - The Sorrow CD-Review

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Cover: The Sorrow - The Sorrow

Line – Up:

„Mätze” Mathias Schlegel – Vocals, Guitars

“Andi” Andreas Mäser – Guitars

“Tobi” Tobias Schedler – Bass

 Dominik Immler – Drums

Tracklist:

  1. Afflictions (05:01)
  2.  Crossing Jordan (04:57)
  3. The Weight Of The World (04:06)
  4.  Suffering Quotes (04:22)
  5. Heart Of A Lion (04:03)
  6. Farewells (05:41)
  7. You Are My Nemesis (04:18)
  8. Paragon In Charity (05:07)
  9. Draped In Misery (05:07)
  10. Grief Machine (03:55)
  11. Engraved In Our Hearts (05:03)
  12. Facing The End (04:06)
  13. Reach For The Skies (05:17)

VÖ: 29.10.2010

Die Vorarlberger „The Sorrow“ stehen nun schon mit ihrem dritten, diesmal selbstbetitelten Studio-Album auf der Matte. Ich selbst fragte mich ob der Vorgänger „Origin of the Storm“ noch zu toppen ist und ich sollte sehr positiv überrascht werden.

Gestartet wird am Anfang mit „Afflictions“. Zu beginn sehr düster gehalten entwickelt sich dieser Song zu einem Mid-Tempo Kracher mit viel Clean-Gesang, teils harten und teils melodischen Riffs.

 Über die schon vorab veröffentlichte Single „Crossing Jordan“ gibt es glaub ich nicht viel zu sagen, The Sorrow prügeln in alt gewohnter Manier, aber mit sehr emotionalen Lyrics, auf den Zuhöhrer ein ohne dabei die melodischen Zwischenteile auszulassen und für Headbang-Garantie zu sorgen. Für mich eines der vielen Highlights auf diesem Album.

Das nächste Stück „The Weight of the World“ ist dann wieder von etwas härteren Klängen geprägt. Das erste Riff wirkt sehr bedrohlich und verleiht dem Song zum Start gleich mal eine unheimliche Stimmung. Am Anfang, am Ende sowie auch zwischendurch sind kurze elektronische Klänge zu finden und dieses Ende geht dann nahtlos in den nächsten Song über. Wohl einer der härtesten Tracks auf diesem Album.

Zwischendurch bekommt man mit „Farewells“ noch eine schöne Low-Tempo Ballade vorgesetzt die für ein bisschen Entspannung sorgt.

Das ganze Album hat einen ähnlichen Charakter, ohne dass jemals Langeweile entsteht. Im Gegenteil – jeder Song wirkt für sich selbst perfekt und abwechslungsreich. Es ist alles da was das Metal-Herz begehrt.

Am Ende bekommt man es mit „Reach the Skies“ zu tun, der melodische Anfangsriff versetzt einen gleichmal in entzücken und das ganze mündet in einen Mid-Tempo Song der alles wunderbar zu einem Ende bringt.

Was besonders auffält ist die fette Produktion die absolut keine Wünsche offen lässt. Der Sound wirkt super abgemischt, das Schlagzeug organisch und durckvoll, die Gitarren und der Gesang sind ebenfalls Klasse. Was will man mehr?

Fazit: The Sorrow liefern mit ihrem dritten Silberling wohl das bis jetzt beste Album ihrer Karriere ab. Treibende Riffs, wunderschöne Melodien und eine Wahnsinnsproduktion lassen dieses Album zu einem Meisterwerk werden, das ich jedem Metalcore-Fan uneingeschränkt empfehlen kann. Was noch sehr auffällt: The Sorrow legen sehr viel Wert aufs Detail. Bei jedem neuen Durchlauf erkennt man immer wieder andere Details in den Songs. Ich gebe für dieses Album:

10/10 Punkte

The Sorrow Bandpic


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