The Forsaken - Beyond Redemption
| CD Reviews |
Land: Schweden
Label: Massacre Records
Genre: Death Metal
Tracklist:
- Beyond Redemption
- Only Hell Remains
- Foul Messianic Grace
- No Dawn Awaits
- There Is No God
- As We Burn
- Reap As We Have Sown
- The Light Divine
- Force Fed Repentance
- Blessed With Wrath
Line Up:
Patrik Persson (Guitars & Backing Vocals)
Anders Sjöholm (Vocals)
Stefan Berg (Bass Guitar)
Nicke Grabowski (Drums)
Calle Fäldt (Guitars & Backing Vocals)
„The Forsaken“ sind bei weitem kein unbeschriebenes Blatt mehr, wenn es um schwedischen Death Metal geht. Bereits 1997 entstand das Projekt, damals noch unter dem Namen „Septic Breed“. Nach einem Line-Up Wechsel und dem letzten Release in 2003, musste die Metal-Welt ganze neun Jahre auf ein neues Album warten. „Beyond Redemption“ nennt sich das gute Stück und soll an alte Erfolge anknüpfen.
Die Schweden haben ihre Sache nicht verlernt und vor allem kann man sagen: „Die Mischung machts!“. „The Forsaken“ kann man auf gar keinen Fall in die reine Death Metal Schublade stecken. Thrash-, Death- und Black-Einflüsse wechseln sich hier ständig ab und kreieren einen Stil, der zeitweise an schwedische Kollegen wie „Hypocrisy“ oder „Amon Amarth“ erinnert. Songs wie „Foul Messianic Grace“, „As We Burn“ oder „Force Fed Repentance“ sind instrumentalisch richtig fiese Bretter geworden, die durch die Stimme von Sänger „Anders“ noch an Brutalität gewinnen. Verfeinert werden die Songs meist mit einer tollen Melodie und einem schnellen Gitarrensolo. Das Einzige was man vermisst ist Abwechslung. Auch wenn der Stil viele Einflüsse hat, merkt man den Songs eine ziemlich ähnliche Struktur an.
Was man allerdings loben muss, ist der Sound. Man merkt der Produktion nicht wirklich an, dass die Band das Ganze selbst aufgenommen hat. Alles wirkt knackig und hart produziert.
Fazit: „The Forsaken“ stehen nach wie vor für guten schwedischen Death-Metal. Allerdings mischen sich zum Grundgerüst noch andere Einflüsse, die den Stil dann doch vom traditionellen schwedischen Death Metal abheben. „Beyond Redemption“ rechtfertig die lange Wartezeit auf jeden Fall und bestitzt für eine Eigenaufnahme einen mörderisch guten Sound. Das einzige Manko ist meiner Meinung nach, dass die Songs ein etwas leicht durchschaubares Muster aufweisen und somit ein bisschen an Spannung verlieren. Ich vergebe:
9/10 Punkte

