Crom - Of Love And Death
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Interpret: Crom
Werk: Of Love And Death
Jahr: 2011
Nationalität: Deutschland
Genre: Epic Metal
Label: Pure Legend
Website: http://www.croms-revenge.com/
Line Up: Walter "Crom" Grosse – Gesang, alle Instrumente
Tracklist:
01. Reason To Live
02. Lifetime
03. Just One Blink
04. My Song For All The Broken Hearts
05. My Destiny
06. This Dying World
07. Eternal Dreaming
08. The Fallen Beauty 2010
Spielzeit:45:00
Of Life And Death ist ein Album, welches nicht ganz in die Metalsparte fällt – da dich das Werk mehr nach Rock als Metal anhört: An musikalischer Härte und Kraft lässt dieses Album sehr zu wünschen übrig. Es gibt Leute die Crom mit Bathory vergleichen, doch finde ich Bathory um einiges härter als Crom. Ich würde es eher damit beschreiben – man hört es an und denkt sich – seit wann klingt Falconer so locker? Für die die Falconer nicht kennen – das Album hat einen rockigen, folkigen Charakter.
Das Geheimnis, weswegen das Album trotzdem guter Metal ist liegt darin, dass Grosse sehr auf die Nuancen geachtet hat und jeder der nur so halb darüber hört, diese wirklich bezaubernden Feinheiten, und sei es nur ein leises Gegrowle, einfach überhören wird.
Der Opener Reason To Live ist am Anfang rockig und Grosse zeigt, was er aus seiner Stimme alles machen kann. Gegen Ende hin entwickelt Reason To Life eben angesprochene Feinheiten. Lifetime ist eine rockig geratene Hymne. Dabei wird jedoch enormes Potential verschwendet, welches Grosse aufweisen kann. Leute die „Oooh Oooh“-Gesänge mögen, werden hier trotzdem auf ihre Kosten kommen. Just One Blink ist ein gefühlvolle, berührende Ballade, die ruhig beginnt, dazwischen aufwühlt, bis sie wieder ruhig verklingt. Auf die weiteren Songs möchte ich eher überschlagartig als sehr ähnlich zu den beschriebenen skizzieren.
Headbanger die von ausdruckskräftigen Heavy Metal oder Power Metal schwärmen, werden an Of Love And Death wahrscheinlich nicht so viel Positives finden oder es als gutes Album betiteln, obwohl Grosse sehr auf Epik setzt und melodische Aspekte sowie Hymnen nicht zu kurz kommen. Die Bezeichnung Epic Metal ist für mich in diesem Fall sehr...gewagt. Epic Folk Rock würde dem wohl eher entsprechen.
Punkte: 6,5/10
