Lost Dreams - Blinded By Rage
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- Hide And Seek
- The Painted Man
- Demons Call My Name
- Secrets
- Black Rain
- Living In A Mass
- Black Sheep
- Loco-Motive
- Out Of Control
- Darkness Falls
- Dust To Dust
- Nerve (Soilwork Cover)
Genre: Modern Melodic Death Metal
Die fünf Jungs von „Lost Dreams“ kommen aus Steinbach in Tirol, sie sind seit 1999 aktiv, hatten schon zahlreiche Gigs in vielen Teilen Europas und waren unter anderem auch bei der „Hatefest“-Tour 2011 für „Dawn of Disease“ eingesprungen wo man sie neben Kalibern wie „Kataklysm“ oder „Marduk“ live bewundern konnte. „Blinded By Rage“, nennt sich das neue, bereits vierte, Album von ihnen und ich werde euch nun einen Einblick in die markantesten Stücke dieser Scheibe geben.
(„Hide And Seek“) Nach einem beindruckenden Intro, dass mit einem mächtigem Growl endet geht es sofort los: Takte werden nach und nach immer schneller, die Vocals wechseln sich ständig ab zwischen Screams und Growls, Gitarren und Drums werden immer heftiger, bis es in einer herrlichen Bridge auf die Spitze gebracht wird. Der Chorus hat richtig Power, man bekommt den den Drang seine Mähne fliegen zu lassen.
(„Demons Call My Name“) Sehr gutes Zusammenspiel in allen Parts, die Drums kommen verdammt gut rüber, im Chorus find ich am schärfsten, wenn die Screams und Growls synchron kommen. Das gewisse Etwas in diesem Song, ist hier im Solo enthalten, das verleiht dem Ganzen noch den passenden Feinschliff.
(„Black Sheep“) Dieses Intro lässt man sich auf der Zunge zergehen, dann geht‘s hier Vollgas zur Sache. Hier passt wirklich alles. Die Vocals sind sehr Mächtig, vor allem die langen Screams brennen sich in meinen Kopf. Die Saiten werden heftig gezupft in allen Höhen und Tiefen, das Ganze noch mit Blastbeats überzuckert. Das Solo ist der absolute Oberhammer.
(„Loco-Motive“) Es wird wieder etwas gemütlicher in diesem Track, trotzdem hat's der Song gesangs- und gitarrentechnisch echt in sich. Besonders die Vocals, find ich hier extrem geil: Growls und Screams verfließen ineinander, kommen übereinander, nacheinander - sehr aufpeitschend.
(„Nerve (Soilwork Cover)“) Zum Abschluss eine Covernummer. Von den Vocals her übertrifft sie eindeutig das Original, wobei das bei den Cleanparts nicht der Fall ist. Auch beim Chorus stört mich, dass es es im Chor, clean und mit Screams gesungen wird. Sonst eigentlich ist die Nummer ganz gut gelungen.
Fazit: Dieses Album hat an einigen Stellen richtig Power. Die Cleanparts wirken zwar meistens etwas schwach, doch die Vocals an sich, kommen sonst sehr gut rüber. Noch anzumerken wäre, dass die Drums, meiner Meinung nach eine Spur zu leise aufgenommen worden sind. Dennoch haben einige Tracks wirklich Ohrwurm-Potential, es wird viel für den Melodic-Death-Liebhaber geboten, deswegen vergebe ich hier:
7 von 10 Punkten
